Ab nach Kassel: Vom Regen zur 4-Stunden-Woche. (25)

Heute komme ich in Kassel an. Nach den Irrwegen der letzten Tage – nach vielen Umwegen und Verzögerungen – bin ich meinem Ziel nun sehr nah. In Kassel hoffe ich den nächsten Oberbürgermeister zu treffen, der sich in unserem Glückwunschbuch verewigt.

Nun aber geht es erstmal bergauf und bergab für mich. Dabei ist es auch am heutigen Feiertag ziemlich ruhig auf den Straßen. Und obwohl ich sonst kein Mensch bin, der sich ständig übers Wetter unterhält, freue ich mich, dass ich damit so viel Glück hatte, wie bisher. Heute beobachte ich, wie schwere Regenwolken an mir vorüber ziehen und über Kassel abregnen.

Trocken zu bleiben, ist ein schönes Gefühl. So etwas vergisst man schlicht und ergreifend wenn man im Arbeitsalltag verhaftet ist.

Den heutigen Tag nutze ich, um über meine künftige persönliche Entwicklung nachzudenken. Ich lese das Buch von Timothy Ferriss (wann immer wenn es mir auf der Reise möglich ist), in welchem er beschreibt, wie er sich aus seinem anstrengenden Managerleben befreite, indem er viel optimierte und automatisierte und so zu neuer Lebensfreude gefunden hat. Dieses Buch ist empfehlenswert für alle, die meinen, sich nur noch fremdgesteuert durchs Leben zu bewegen. Und so ging es auch mir, bevor ich meine Reise antrat. Die Glückstadt-Promotion nutze ich auch dafür, um nach fast 8 Jahren Selbstständigkeit ein Stück mehr zu mir zu finden. Das Tagesgeschäft hält mich gefangen und der maximale Anspruch an mich selbst, ließ wenig Zeit, um öfter mal in den Rückspiegel zu schauen.

https://www.amazon.de/Die-4-Stunden-Woche-Mehr-Zeit-Leben/dp/3548372635 

Ich verlinke dieses Buch hier, weil ich von den vielen guten Ansätzen überzeugt bin, die ich bereits selbst für mich entdeckt habe, doch es bisher an der Umsetzung haperte.

Als ich abends in Kassel ankomme, freue ich mich über einen grandiosen Ausblick über die Stadt. Eben gerade habe ich mit der jungen Dame an der Rezeption gesprochen, die mir erzählte, dass ihre Freundin plant, den ganzen Jakobsweg zu laufen. Das sind ungefähr 2.700 Kilometer. Das ist eine Riesenstrecke und ich ziehe vor denen meinen Hut, die das schaffen. Ich bin davon überzeugt, dass es nicht unwesentlich ist, ein konkretes Ziel vor Augen zu haben. Ansonsten gehe ich davon aus, dass die Strecke am Stück nicht zu schaffen ist. Ich schreibe der freundlichen Rezeptionistin www.glueckstadt.blog auf einen Zettel und dazu meine Kontaktdaten. Wenn ihre Freundin Interesse hat an einem Gespräch zur Reisevorbereitung, stehe ich gerne zur Verfügung. Morgen geht meine eigene Reise weiter. Sie führt mich zunächst ins Kasseler Rathaus und ich bin sehr gespannt, ob ich erfolgreich sein werde.

Ich wünsche euch einen schönen Abend allerseits. Herzliche Grüße aus Kassel Marian

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